Digitales

Ausführliche praxisnahe Informationen in Form von FAQ hat der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen bereitgestellt.

Die elektronische Kommunikation per E-Mail ist aus dem beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Zugleich birgt sie – insbesondere bei der Übermittlung personenbezogener und sensibler Daten – datenschutzrechtliche und berufsrechtliche Risiken.

Vor diesem Hintergrund hat es sich in der Praxis bewährt, E-Mails mit einem sogenannten Vertraulichkeits- bzw. Datenschutz-Disclaimer zu versehen, der insbesondere Regelungen zum Umgang mit fehlgeleiteten E-Mails enthält.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass ein solcher Disclaimer keine rechtliche Verbindlichkeit entfaltet und insbesondere keine datenschutzrechtlichen oder haftungsrechtlichen Pflichten des Absenders ersetzt oder einschränkt. Gleichwohl kann ein klar formulierter Hinweis dazu beitragen, Empfängerinnen und Empfänger für den vertraulichen Charakter der Kommunikation zu sensibilisieren und im Falle eines Fehlversands ein datenschutzgerechtes Verhalten anzuregen.

Unabhängig von der Verwendung eines Disclaimers bitten wir Sie, bei der E-Mail-Korrespondenz äußerste Sorgfalt walten zu lassen. Dies gilt insbesondere für die Auswahl der Empfängeradresse, den Umfang der übermittelten Inhalte sowie den Umgang mit Anhängen.

Den folgenden Muster-E-Mail-Disclaimer können Sie – sofern Sie dies für sinnvoll erachten – in Ihre E-Mail-Signatur aufnehmen.

Rechtlicher Hinweis zur Vertraulichkeit und zum Datenschutz:

Diese E-Mail einschließlich sämtlicher Anhänge kann vertrauliche, personenbezogene sowie besonders schutzwürdige Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO enthalten. Der/die Absender verarbeitet und übermittelt derartige Daten ausschließlich unter Beachtung der einschlägigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), sowie der berufsrechtlichen Verschwiegenheitspflichten.

 Ungeachtet der Anwendung angemessener technischer und organisatorischer Maßnahmen im Sinne von Art. 32 DSGVO kann es in Einzelfällen zu einem unbeabsichtigten Fehlversand einer Nachricht kommen.

Sollten Sie nicht die vorgesehene Empfängerin bzw. der vorgesehene Empfänger dieser E-Mail sein, sind Sie verpflichtet,

– den/die Absender unverzüglich über den Fehlversand zu informieren,

– diese E-Mail sowie sämtliche Anhänge unverzüglich und vollständig zu löschen,

– jegliche Kenntnisnahme, Speicherung, Vervielfältigung, Weitergabe oder sonstige Nutzung des Inhalts zu unterlassen.

Die unbefugte Verarbeitung, Offenlegung oder Weitergabe der in dieser E-Mail enthaltenen Informationen ist nicht gestattet.

Die Fortbildungsreihe basiert auf dem Curriculum „Digitalisierung und ihre Anwendungen in der Psychotherapie“, das von der Kommission „Digitale Agenda“ der Bundespsychotherapeutenkammer erarbeitet wurde. Die einzelnen Module der Fortbildungsreihe finden an verschiedenen Tagen online statt und können auch einzeln gebucht werden:

  • Modul 1 – Einsatz digitaler Anwendungen
  • Modul 2 – Ethik und Digitalisierung
  • Modul 3 – Telematikinfrastruktur
  • Modul 4 – Datensicherheit und Datenschutz
  • Modul 5 – Künstliche Intelligenz und psychotherapeutische Versorgung

Die Inhalte werden von Expert:innen aus der Praxis vermittelt.

Link zur Website

„Damit Sie wissen, was zu tun ist, wenn Sie videogestützte Psychotherapie nutzen wollen, und wo auch die Grenzen ihres Einsatzes liegen, hat die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) die rechtlichen und fachlichen Regelungen in dieser Praxis-Info zusammengefasst.
Hier erfahren Sie konkret, was bei der Durchführung von videogestützter Psychotherapie zu beachten ist, wann sie nicht durchgeführt werden darf und wie sie vergütet wird.“ (BPtK)

Link zur Praxis-Info