Mit Mari Günther konnte wir eine sehr erfahrende bundesweit erfolgreiche systemische Therapeutin gewinnen, die die psychotherapeutische Arbeit mit trans* und nicht binären Personen unter einer vielschichtigen Brille mit uns erarbeiten und reflektieren wird.
Dabei wird sie sich beziehen auf:
- den Paradigmenwechsel in Haltung und therapeutischer Arbeit – Ansätze aktiver Wechselwirkung zwischen Pathologisierung, Diskriminierung und Diagnostik
- rechtliche und medizinische Angleichungsmöglichkeiten
- Ansprache, Kontaktgestaltung, Therapieplanung, Indikationsstellung, informierte Einwilligung
- Leitlinien – Umsetzung von nicht-binären Versorgungsbedürfnissen in der Endokrinologie und Chirurgie
- individualisierte Versorgung gegenüber Altersgrenzen und Fristen
- Erarbeitung von Entscheidungen für oder gegen Geschlechtsangleichende Operationen
- Psychotherapeutische Aufträge entlang geschlechtsangleichender somatischer Maßnahmen
- Arbeit mit dem Minderheitenstress-Modell – Einbeziehung von Diskriminierungserleben als wesentlichen und eigenständigen Faktor im Erklärungs- und Bedingungsgefüge von Problemkonstellationen, sowie in die Behandlungsplanung
- Fertilitätsprotektion, Elternschaft
- Angehörigenarbeit
Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Veranstaltung ist bei der Psychotherapeutenkammer des Saarlandes mit 20 Fortbildungspunkten akkreditiert.


